Ordination Dr. Dieter Michael Schmidt

<< zurück 10 Jahre Gutachter für Umweltmedizin

1992 wurde ich nach Absolvierung aller Ausbildungen am Landesgericht Klagenfurt zum gerichtlich zertifizierten und beeideten Sachverständigen für Umweltmedizin, für die Gerichtsbereiche Graz und Klagenfurt, bestellt.

Ein Gutachten in der Umweltmedizin befasst sich mit den Auswirkungen von Umweltschadstoffen auf die menschliche Gesundheit und beurteilt nach dem Erheben des Befundes die möglichen Gesundheitsbelastungen, -Belästigungen und - Gefährdungen oder gar - Schädigungen. Das Gutachten muss den Auftraggeber nennen und sich nach dem neuesten Stand der Wissenschaft richten, streng nach Befund und Gutachten trennen, eventuell auch Maßnahmen zur Behebung der Belastung vorschlagen, es vergleicht die Grund- mit der zusätzlichen Belastung, es enthält sich jeder subjektiven Bewertung und es muss schlüssig und darf nicht in sich widersprüchlich sein.

Welche Gutachten ich bis heute verfasst habe, darüber soll der folgende Bericht Auskunft geben:

Gerichtsgutachten

1994 - Abteilung 23 Bezirksgericht Klagenfurt
es ging um eine mögliche allergische oder toxische Reaktion auf Stoffgemische nach dem Schwelbrand eines Warmwasserboilers

1997 - Abteilung 16 Landesgericht Graz
hier war ein Strafverfahren eingeleitet worden, wegen einer möglichen Gefahr für Leib und Leben der Anrainer einer Kottrocknungsanlage einer Hühnerfarm

1998 - Abteilung 23 Bezirksgericht Klagenfurt
die mögliche Gesundheitsgefährdung durch den Trinkwassergenuss aus einer Bleirohrleitung stand hier zur Diskussion

Gutachten für Städte und Gemeinden

1999
für eine Bezirksstadt sollte in einem Gewerberechtsverfahren geklärt werden, ob von einem holzverarbeitenden Betrieb eine Abgas- und Staubbelastung für die Anrainer gegeben wäre

1999
für einen Rechtsanwalt ging es in einem Bauverfahren um die Frage, ob von einem Stallzubau mit Entmistung und Güllegrube eine Gefährdung für Anrainer entstehen könne

1999
ein Anrainer einer Wohnhausanlage mit Tiefgarage wollte die Bedeutung des Lärms und der Abgase für seine und die Gesundheit anderer Anrainer wissen

2000
für eine Gemeinde in Oberkärnten wurde die Lärmbelastung eines Schießstandes erhoben und gewertet

2001
in einer Gemeinde Oberkärntens hatte jemand ein Metalldach errichtet, das eine Blendwirkung auf die nächsten Anrainer ausübte, dies sollte medizinisch beurteilt werden

2001
in Mittelkärnten wurde ein Stallneubau geplant, die Lärm- Abgas- und Geruchsbelästigung der Anrainer sollte bewertet werden

2002
in Oberkärnten soll ein Veranstaltungszentrum errichtet werden, zu beurteilen sind mögliche Auswirkungen von Lärm und Abgasen

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