Ordination Dr. Dieter Michael Schmidt

31. 03. 2004

Patient Straßenverkehr

Pressekonferenz am Freitag, den 26. 3. 2004:

Präsident Dr. Othmar Haas, Dr. Karl Schlögl und ich veranstalteten am Freitag, den 26. März eine Pressekonferenz, um unsere Resolution zur Transit-Problematik und zur Zunahme des Straßenverkehrs zu erläutern.

Hier einige Auszüge aus den Meldungen:

Kleine Zeitung:

Die Kärntner Ärztekammer fordert Partikelfilter für Dieselfahrzeuge. Dies ist ihrer Ansicht nach die einzige Möglichkeit, die dramatisch gestiegene Feinstaub-Belastung in den Städten zu verringern. Umweltmediziner Dieter Schmidt kritisierte am Freitag auch die steuerliche Bevorzugung des Dieseltreibstoffs. Erkrankungen. Die Belastung mit Feinstaub führe verstärkt zu Erkrankungen der Atemwege. Die Zunahme sei hauptsächlich auf die enorm gestiegene Zahl der Dieselfahrzeuge zurückzuführen, sagte Schmidt bei einer Pressekonferenz in Klagenfurt. Mitschuld an dieser Entwicklung hätten falsche steuerliche Anreize. Schmidt: "Dieseltreibstoff darf daher nicht mehr steuerlich besser behandelt werden als Normal- und Superbenzin."

Kärntner Tageszeitung:

"Die Politiker müssen den weiteren Ausbau der Straßen überdenken, die zweiten Röhren beim Katschberg- und Tauerntunnel sind zu verhindern", meint Haas. Das Sicherheitsrisiko bei einröhrigen Tunnels sei nicht größer als bei zweiröhrigen, Beleuchtung, Tempolimits und Pannenstreifen könnten dies kompensieren. Als Negativbeispiel nennt Haas, Umweltmedizinreferent der Österreichischen Ärztekammer, Tirol: "Hier wurde durch den Straßenausbau die Arbeitslosigkeit kurzfristig verringert, das Verkehrsproblem blieb nachhaltig." Bei uns wäre nicht nur die Lärmbelästigung höher, auch die Umwelt würde in weiterer Folge noch stärker in Mitleidenschaft gezogen. "Vom 30. auf den 31. Dezember 2003 wurden auf der Tauernautobahn 200 Tonnen Salz gestreut, dieses wurde in den Boden und schließlich in das Grundwasser geschwemmt", gibt Dieter Schmidt, Referent für Umweltmedizin in der Kärntner Ärztekammer, zu bedenken.

ORF 26.03.:

Ärztekammer fordert Partikelfilter

Die Kärntner Ärztekammer fordert Partikelfilter für Dieselfahrzeuge. Dies sie die einzige Möglichkeit, die dramatisch gestiegene Feinstaub-Belastung in den Städten zu verringern.

Feinstaub-Belastung gestiegen

Die Belastung mit Feinstaub führe verstärkt zu Erkrankungen der Atemwege. Die Zunahme sei hauptsächlich auf die enorm gestiegene Zahl der Dieselfahrzeuge zurückzuführen, so Umweltmediziner Dieter Schmidt am Freitag. Schmidt kritisierte auch die steuerliche Bevorzugung des Dieseltreibstoffs: "Dieseltreibstoff darf daher nicht mehr steuerlich besser behandelt werden als Normal- und Superbenzin."

Dauernder Lärmpegel gefährlich Besonders schädlich sei laut dem Mediziner Dieter Schmidt vom Umweltreferat der Kärntner Ärztekammer der durch den Straßenverkehr hervorgerufene permanente Lärmpegel während der Nacht:

"Ab einem Dauerpegel von 45 bis 55 Dezibel treten nachweisbare Schlafstörungen auf." Dieser Belastung seien schon heute viele Bewohner entlang der Tauernstrecke ausgesetzt.

>> Diskussion der Transit-Plattform A 10 Oberkärnten




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