Ordination Dr. Dieter Michael Schmidt

24.11.2008

Telefonstunde in der Kleinen Zeitung

Telefonstunde in der Kleinen Zeitung
So wird die Telefonstunde in der Kleine Zeitung angekündigt:

Mobilfunk: Eine Stadt rebelliert, Experten warnen

Kann Mobilfunk die Menschen krank machen? Experten, die am Montag in der Telefonstunde der Kleinen Zeitung Rede und Antwort stehen, meinen "Ja".

Sie strahlen eine Art von Sicherheit aus, wie es nur Menschen können, die wissen: Wir gegen das System, gegen die Netzbetreiber, zur Not auch gegen das Land. Aber Hauptsache: Wir gegen die Strahlung. 31 Spittaler Gemeinderäte sind es, die sich bereits im Vorjahr zur Rebellion gegen Handymasten entschieden haben. Obwohl es eine Anweisung des Landes gab, mitten im Wohngebiet einen Funkmasten zu errichten, und sie mit ihrer Weigerung eine Anzeige der Staatsanwaltschaft riskierten. Ein Jahr später gibt es diese Anzeige aber noch immer nicht. "Ein toller Erfolg für die Bürger", sagt Bürgermeister Gerhard Köfer. Und er bringt es auf den Punkt:
"Ob diese Strahlung schädlich ist oder nicht, konnte bisher mit keiner Studie belegt werden. Aber mitten im Wohngebiet müssen die Handymasten nicht stehen."

Bundesgesetz gibt vor.

Treibende Kraft hinter dem Ausbau des Handynetzes ist ein Bundesgesetz: Das Telekommunikationsgesetz stellt die Versorgung von Bevölkerung und Wirtschaft mit möglichst stabilen Kommunikationsnetzen in den Vordergrund. Und laut einer Studie, die in diesem Jahr im Auftrag des Forums Mobilkommunikation (FMK) unter Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Verkehr und Technologie durchgeführt wurde, wurde der Grenzwert für Mobilfunk-Immissionen an 130 Messpunkten in Österreich unterschritten.

Mast 24 Stunden in Betrieb.

Keine Gefahr also durch Handymasten? Experten wie der Umweltmediziner der Ärztekammer Dieter Schmidt sind da völlig anderer Meinung. Sie glauben, dass Mobilfunk krank machen kann. Schmidt kritisiert auch, dass die Grenzwerte nicht genau festgelegt sind. Insbesondere die Funkmasten seien ein Problem.
"Wenn jemand ein Handy benutzt, dann ist das freiwillig. Der Handymasten ist aber 24 Stunden lang in Betrieb und die Anrainer haben keine Wahl"
, sagt Schmidt.

Hirntumor.

Untersuchungen bei 250 Leuten die in der Nähe von Handymasten wohnen hätten ergeben, dass diese häufig an Kopfschmerzen leiden, schlecht schlafen und sehr reizbar sind. Die regelmäßige Nutzung eines Handys könne über einen längeren Zeitraum sogar zu Hirntumoren führen.

Von ASTRID KULLNIG


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