Ordination Dr. Dieter Michael Schmidt

30.10.2005

Ganz etwas Neues: die E-Card

Ganz etwas Neues: die E-Card
Lassen Sie uns die E-Card wie ein neues Medikament beurteilen. Fast alle Patienten fangen bei der Lektüre des Beipackzettels mit den Nebenwirkungen an, die Wirkungen sollte ja der Arzt wissen.

Also: monatliche Kosten für die Standleitung via ADSL sind etwa EURO 40,-, die habe ich zu tragen, verbunden mit den Sorgen, dass das in den nächsten Jahren erhöht werden wird. Mein eigener Internet-Anschluss darf aus Gründen der Datensicherheit nicht über diese ADSL-Leitung laufen, daher fallen zusätzlich EURO 15,- im Monat an. Welche Firma träumt nicht von Tausenden Pflichtkunden und langfristigen Verträgen, bei nur zwei Konkurrenten?

Täglich wird die E-Card etwa eine halbe Stunde Mehrarbeit erfordern, gar nicht so viel? 2 ? Stunden in der Woche, 10 Stunden im Monat bedeuten ganz schöne Personal- und Nebenkosten. Und wenn alles läuft, geht es bei 80 % der Patienten glatt und problemlos, nur 20 % werden mehr Mühe machen, aber 80 % der Zeit am Computer kosten.

Wenn Sie ein Handy kaufen wollen, bekommen Sie das Gerät geschenkt, wenn Sie einen Vertrag für mindestens ein Jahr unterschreiben. Deswegen erhalten wir GINA-Box und Zubehör vom Hauptverband gratis, weil wir dann ja jahrelang angehängt bleiben müssen.

Die Wirkungen: die Abrechnungsgarantie ist schon etwas wert, wir erhalten also sicher ein Honorar, wenn die E-Card gesteckt wurde, ohne Sammeln von Krankenscheinen und Mahnungen derselben.




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